In einem Textilreinigungs-Unternehmen mit 30 Mitarbeitern mussten die Löhne an den Mindestlohn angepasst werden. Zwar lagen die Löhne tatsächlich darüber, doch der Stundenlohn war jeweils zu niedrig, um dem Gesetz zu entsprechen. Die Herausforderung: den Grundlohn auf Gesetzesniveau zu heben, ohne die Gesamtpersonalkosten wesentlich zu erhöhen. Gleichzeitig war natürlich wichtig, dass die Mitarbeiter nicht frustriert, sondern motiviert werden. Dabei zeigte sich, dass sich in den Stundenlöhnen mit der Zeit auch eine Diskrepanz in zwischen Bezahlung und Qualifikation bzw. Leistung ergeben hatte. Das wollten wir sofort mit ausgleichen. Also ein heikles Thema.

Wir haben zum Mindestlohn als Grundlohn einen zusätzlichen variablen Anteil als weiteren Leistungsanreiz eingeführt. So wurden die fleißigen Mitarbeiter belohnt, und die bisher weniger engagierten bekamen einen deutlichen Anreiz, eine bessere Vergütung zu erreichen. Die neue Lohnstruktur legten wir vollständig offen. Somit war die Bezahlung nachvollziehbar für alle. Die Mitarbeiter haben das gut akzeptiert.

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